Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

InvestmentJobs.de (Auftragnehmer) bietet gewerblichen Kunden (Auftraggeber) die Möglichkeit Anzeigen zu schalten. Für den Auftraggeber gelten hierbei die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmer. Abweichende Geschäftsbedingungen beider Parteien werden nicht Vertragsbestandteil.

2. Schalten der Stellenanzeige

Der Auftraggeber kann ohne vorherige Registrierung Stellanzeigen auf der Anzeigenplattform des Auftragnehmers schalten. Der Auftraggeber versichert, dass die bei der Schaltung der Stellunganzeige angegebenen Daten korrekt sind.  Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass auch personenbezogene Daten wie Anschrift, Ansprechpartner oder E-Mail-Adresse vom Auftragnehmer gespeichert und zur Abwicklung der Anzeigenschaltung und zum Versand von Kundeninformationen wie Rechnung, Hinweisen zur Veröffentlichung oder allgemeinen Informationen den Auftraggeber betreffend verwendet werden können. Der Auftragnehmer ist dazu berechtigt Daten im Zuge der Auftragsbearbeitung an Dritte weiterzugeben, falls dies nötig ist.

3. Zustandekommen der Leistung

Der Anzeigenvertrag ist dann zu Stande gekommen, wenn der Auftraggeber den Auftrag erteilt hat und der Auftragnehmer die Anzeige veröffentlicht. Elektronische Bestätigungen des Auftragseingangs stellen noch keine Annahme des Auftrages dar.

4. Inhalt der Anzeige

Für den Inhalt der Anzeige, insbesondere die Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit, trägt allein der Auftraggeber die Verantwortung.

5. Inhaltsänderungen

Jede Anzeige wird durch den Auftragnehmer überprüft und für die Veröffentlichung zum Beispiel für Social-Media-Kanäle inhaltlich zusammengefasst. Eine Veränderung der Anzeige nach Veröffentlichung ist daher nur in Ausnahmefällen möglich. Textliche Änderungen, Änderungen des Logos oder Änderungen des Links oder der E-Mail-Adresse in der Anzeige sind nachträglich nur durch den Auftragnehmer möglich. Änderungen werden auf Wunsch des Auftraggebers vom Auftragnehmer kostenfrei innerhalb von 48 Stunden durchgeführt.

6. Unzulässige Inhalte

Anzeigen können unzulässig sein, wenn sie gegen geltendes Recht, behördliche Verbote, Rechte Dritter oder gegen die guten Sitten verstoßen. Zudem können Inhalte unzulässig sein, wenn sie gegen die Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers verstoßen. Der Auftraggeber muss alle Nutzungs- und Leistungsschutzrechte besitzen. Die Verweise (Links) in den Anzeigen müssen ebenfalls bestimmte Mindestbedingungen erfüllen: Die verlinkten Webseiten müssen allen gesetzlichen Vorgaben entsprechen und mit der Anzeige inhaltlich korrespondieren. Sachfremde Links sind nicht zulässig. Des Weiteren sind Links auf andere Anzeigenportale, die in direktem Wettbewerb zum Auftragnehmer stehen unzulässig. Der Auftraggeber stellt die Zulässigkeit der Anzeigen sicher und haftet für diese. Der Auftragnehmer kann Anzeigen auch wegen Verstoß gegen die guten Sitten, mangelnder Seriosität zum Beispiel Erotikdienstleistungen und Multi-Level-Marketing o.ä. ablehnen oder wenn eine Veröffentlichung für den Auftragnehmer insgesamt aus sonstigen Gründen nicht zumutbar ist. Der Auftragnehmer überprüft im Rahmen des Review-Prozesses jede Anzeige auf unzulässige Inhalte, er übernimmt aber keine Haftung für die veröffentlichten Anzeigen. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet die Anzeige auf Rechte Dritter zu überprüfen.

7. Gewährleistung

Der Auftraggeber muss jede Anzeige unmittelbar nach Veröffentlichung auf Mängel prüfen. Ein Mangel muss ohne zeitliche Verzögerung durch den Auftraggeber geltend gemacht werden. Die Rügefrist beginnt bei offenen Mängeln mit der Schaltung der Anzeige, bei verdeckten Mängeln mit ihrer Entdeckung. Unterlässt der Auftraggeber die Mängelrüge, so gilt die Schaltung der Anzeige als mangelfrei genehmigt. Der Auftraggeber kann beim vorliegen eines Mangels zunächst die Nacherfüllung verlangen. Sollte eine Nacherfüllung unmöglich sein, so bleiben die weiteren Rechte des Auftraggebers unberührt.

8. Haftung

Bei fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden haften der Auftragnehmer und seine Erfüllungsgehilfen nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, jedoch der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet die Anzeige auf Rechte Dritter zu überprüfen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter, die durch den Inhalt der Anzeige erwachsen könnte, frei. Sofern im Rahmen der Veröffentlichung der Anzeige geschützte Markenrechte zum Beispiel Logos o.ä. benutzt werden, erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer die uneingeschränkte Genehmigung zur Nutzung dieser. Die Genehmigung umfasst auch die Nutzung des Logos in “Sozialen Netzwerken” oder anderweitigen Profilen auf Drittplattformen. Des Weiteren umfaßt die Genehmigung auch Werbeanzeigen auf denen das Logo des Auftraggebers abgebildet werden. Der Auftraggeber sichert dem Auftragnehmer zu, dass er zur Erteilung der Genehmigung berechtigt ist.

9. Reichweite

Der Auftraggeber entrichtet das vereinbarte Entgelt für seine Anzeige ausschließlich für die Veröffentlichung der Anzeige auf der Webseite des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer kann die Reichweite der Anzeige optional durch weitere Maßnahmen wie das Veröffentlichen in Social-Media-Kanälen oder auf Webseiten von Dritten (zum Beispiel Foren oder Gruppen o.ä.) vergrößern. Der Auftragnehmer darf die Anzeigen per API oder anderen technischen Maßnahmen Dritten zur Verfügung stellen und im Internet veröffentlichen. Das Layout auf anderen Webseiten, Social-Media-Kanälen oder für mobile Endgeräte kann sich dabei erheblich von der Webseite des Auftragnehmers unterscheiden. Bei der Veröffentlichung auf Webseiten Dritter handelt es sich um eine freiwillige und zusätzliche Leistung des Auftragnehmers.

10. Kosten und Bezahlung

Maßgebend für die Veröffentlichung der Anzeige des Auftraggebers sind die im Anzeigen-Formular angezeigten aktuellen Preise. Diese können sich durch Sonderrabatte oder zeitlich begrenzten Preisaktionen dynamisch anpassen. Die Preise gelten jeweils für eine Anzeige. Der Auftraggeber erhält für jede Anzeige eine Rechnung per E-Mail. Die Absendung des Bestell-Formulars durch den Auftraggeber gilt automatisch als Auftragserteilung und verpflichtet bei entsprechender Annahme durch Auftragnehmer zur fristgerechten Zahlung. Der Auftraggeber gerät 10 Tage nach Veröffentlichung automatisch in Zahlungsverzug. Zusätzliche Dienstleistungen, wie beispielsweise die Buchung von Anzeigen auf Drittplattformen, werden erst nach Erhalt der Entgelte durchgeführt. Der Auftraggeber kann unmittelbar die Anzeigen durch Überweisung bezahlen.

 

11. Datenbank

Der Auftragnehmer hält alle Rechte an der Datenbank der Anzeigenplattform.

12. Geheimhaltung

Informationen bezüglich des Vertrags, der Prozesse oder der Preise – insbesondere individuelle Preisnachlässe – sind vom Auftraggeber streng vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten ist Trier. Vertragssprache ist deutsch.

15. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig sein oder werden, bleiben die restlichen Regelungen dieser Bestimmungen dessen ungeachtet gültig. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam. Die Vertragsparteien sind gehalten, die unwirksame Bestimmung durch eine solche wirksame Bestimmung zu ersetzen, mit der das vertraglich gewollte Ergebnis am besten erreicht wird.